Die ästhetische Medizin entwickelt sich ständig weiter und führt neue Begriffe ein, die oft die Grenzen zwischen chirurgischen und nicht-chirurgischen Eingriffen verwischen. Zu den am häufigsten gesuchten und missverstandenen Begriffen gehören “Mandelaugen-OP” und “Fuchsaugen-Lifting”. Obwohl beide darauf abzielen, die Augenform zu verlängern und anzuheben, unterscheiden sie sich grundlegend in ihren anatomischen Zielen und den angewandten Verfahren. Techniken, Langlebigkeit und die damit verbundenen Gesichtsstrukturen spielen eine Rolle. Das Verständnis dieser Unterschiede ist für jeden, der eine Schönheitsbehandlung in Erwägung zieht, entscheidend, da die Wahl des falschen Eingriffs zu unbefriedigenden Ergebnissen führen kann, die nicht mit der individuellen Knochenstruktur harmonieren.
Die Verwirrung entsteht oft durch Trends in den sozialen Medien, wo die Begriffe synonym verwendet werden, um den sinnlichen, nach oben geschwungenen Blick zu beschreiben, der von Models und Prominenten populär gemacht wurde. Medizinisch gesehen beinhaltet eine Mandelaugen-OP jedoch typischerweise die Schaffung eines stärker ausgeprägten äußeren Augenwinkels, was häufig einen chirurgischen Eingriff erfordert. Kanthoplastik. Im Gegensatz dazu ist der Begriff „Fox-Eye-Lift“ häufig eine irreführende Bezeichnung für ein nicht-chirurgisches Verfahren, bei dem Fadenlifting oder Filler zur temporären Anhebung der Augenlider eingesetzt werden. Dieser Leitfaden beleuchtet die klinischen Gegebenheiten beider Verfahren und vergleicht das Spektrum chirurgischer Eingriffe von der Blepharoplastik bis zur Kanthoplastik mit den temporären mechanischen Lifting-Effekten durch PDO-Fäden und Injektionen.
Bei der Überlegung zu einer Augenkorrektur kann die Wahl zwischen mandelförmigen und fuchsförmigen Augen zunächst überfordernd wirken. Beide Verfahren erfreuen sich großer Beliebtheit, doch um ein natürliches und harmonisches Ergebnis zu erzielen, ist es entscheidend zu wissen, welche Option am besten zu Ihren Gesichtszügen und ästhetischen Wünschen passt.
— AB Plastische Chirurgie Korea

Inhaltsverzeichnis
Ästhetik definieren: Mandelaugen vs. Fuchsaugen-Anatomie
Um die verschiedenen Verfahren zu verstehen, müssen wir zunächst die Anatomie der Augenform definieren. Das “Mandelauge” zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von Breite zu Höhe aus, wobei der äußere Augenwinkel (lateraler Lidwinkel) etwas höher liegt als der innere (medialer Lidwinkel). Dadurch entsteht eine sanft längliche, mandelartige Form. Das “Fuchsauge” ist eine ausgeprägtere Variante, die sich durch eine starke Neigung des lateralen Lidwinkels, einen schärferen äußeren Augenwinkel und oft ein Zurückziehen des Unterlids auszeichnet, wodurch mehr von der Sklera (dem Weißen des Auges) sichtbar wird und ein katzenartiges Aussehen entsteht.
Die strukturellen Unterschiede bestimmen das operative Vorgehen. Um eine Mandelform zu erzielen, wird häufig der laterale Lidwinkel gestrafft, um den äußeren Augenwinkel nach oben und leicht nach außen zu ziehen. Für den sogenannten „Fox-Eye“-Effekt ist oft eine ausgeprägtere laterale Kanthoplastik in Kombination mit einem lateralen Brauenlifting erforderlich, da die Braue die angehobene Lidhaut stützen muss. Wird die Brauenposition nicht korrigiert, kann ein Fox-Eye-Lifting zu einem unnatürlichen, angestrengten Aussehen führen, das als „Sklera-Show“ bekannt ist. Dabei ist das Weiße des Auges unter der Iris sichtbar, was häufig mit dem Alterungsprozess oder einer Gesichtslähmung einhergeht.
Die Rolle der lateralen Kanthalsehne
Die laterale Lidsehne ist der Ansatzpunkt des äußeren Augenlids am seitlichen Orbitarand (Knochen). Bei vielen ostasiatischen Augenformen liegt der Sehnenansatz tiefer, was zu einer runderen, unschuldigeren Augenform beiträgt. Um das Auge zu verlängern, der Chirurg Die Sehne muss von ihrem unteren Ansatz gelöst und weiter oben am Orbitarand wieder befestigt werden. Dies ist der zentrale mechanische Eingriff einer lateralen Kanthoplastik. Eine zu starke Resektion oder eine fehlerhafte Wiederbefestigung können jedoch zu einer Abrundung des Lidwinkels, Asymmetrie oder einem Ektropium (Auswärtsdrehung des Augenlids) führen.
Der Unterschied zwischen einem dezenten Mandelaugen-Lifting und einem ausgeprägten Fox-Eye-Lifting liegt in der Zugrichtung. Bei einem Mandelaugen-Lifting wird der äußere Lidwinkel typischerweise leicht nach oben und zur Seite gezogen. Ein Fox-Eye-Lifting erfordert hingegen eine nahezu streng vertikale Zugrichtung, die eine umfangreiche Hautentfernung am äußeren Oberlid und oft auch an der Schläfenregion notwendig macht. Daher lässt sich der Fox-Eye-Look mit nicht-chirurgischen Methoden allein nur selten ohne erhebliche anatomische Beeinträchtigungen erzielen.

Chirurgische Verfahren: Kanthoplastik und Blepharoplastik
Chirurgische Augenkorrekturen bieten die dauerhaftesten und anatomisch korrektesten Ergebnisse. Die wichtigste Methode hierfür ist die Kombination aus Blepharoplastik (Augenlidoperation) und Kanthoplastik. Ein Oberlidstraffung Durch die Entfernung von überschüssiger Haut und Fett am Oberlid entsteht eine sogenannte “Doppellidfalte”, die oft Voraussetzung für den sogenannten Fox-Eye-Look ist. Ohne eine definierte Lidfalte kann sich die angehobene seitliche Haut umklappen und die optische Verlängerung des Lids verdecken.
Ein Fox-Eye-Lifting ist ein nicht-chirurgischer kosmetischer Eingriff, der den Augen ein gelifteteres, länglicheres und mandelförmiges Aussehen verleihen soll – ähnlich dem eleganten, kantigen Look, den man oft bei Models und Prominenten sieht.
— Wellenchirurgie
Der Goldstandard für ein dauerhaftes Augenlifting bei Fuchsaugen ist die modifizierte laterale Kanthoplastik mit Kanthopexie. Dabei wird ein kleiner Schnitt am äußeren Augenwinkel gesetzt. Der Chirurg identifiziert die laterale Kanthalsehne, löst sie und verlagert sie an einen weiter oben und seitlich gelegenen Punkt des Orbitarandes. Anschließend wird die Sehne vernäht (Kanthopexie) und die Haut des äußeren Augenlids gestrafft. Dieser Eingriff ist invasiv und erfordert eine örtliche Betäubung oder Vollnarkose, die Ergebnisse sind jedoch dauerhaft und korrigieren die darunterliegende Skelettstruktur.
| Verfahren | Zielanatomie | Ort der Inzision | Anästhesie | Erholung |
| Laterale Kanthoplastik | Laterale Lidsehne, Orbitarand | Lateraler Lidwinkel (äußerer Augenwinkel) | Lokalanästhesie mit Sedierung | 7-10 Tage (Schwellung/Blutergüsse) |
| Obere Blepharoplastik | Haut des Oberlids, Fettpolster | Natürliche Faltenlinie | Lokal | 5-7 Tage (Fädenentfernung) |
| Kanthopexie | Laterale Kanthalsehne (Verstärkung) | Bindehaut oder äußerlich | Lokal | 3-5 Tage (Minimum) |
| Schläfenlifting (endoskopisch) | Temporoparietale Faszie, Stirn | Kopfhaut/Schläfen | Allgemein/Lokal | 10-14 Tage (Lifting-Gefühl) |
Die anatomischen Grenzen der Chirurgie
Nicht jedes Gesicht eignet sich für ein ausgeprägtes Fox-Eye-Lifting. Patienten mit flachen Orbitaränden (der knöchernen Augenhöhle) haben möglicherweise nicht die notwendige Stabilität für eine hohe laterale Lidwinkelkorrektur, was zu einem Rezidiv oder einer Lidwinkeldystopie (einer Fehlstellung der Augen) führen kann. Umgekehrt kann bei Patienten mit tief liegenden Augen und ausgeprägten Brauenknochen (Supraorbitalwülsten) ein Fox-Eye-Lifting die schwere Braue noch betonen, sodass die Augen kleiner statt offener wirken.
Aus diesen anatomischen Gründen, Mandel-Augen-Chirurgie Diese Methode gilt oft als sicherere Wahl für Gesichter ohne ausgeprägte, hohe Augenbrauenwülste. Sie erzeugt die Illusion von Länge ohne vertikale Anhebung und erhält die natürliche Lidform. Im Wesentlichen handelt es sich um eine laterale Kanthoplastik, die das Auge horizontal erweitert, anstatt es vertikal anzuheben. Dies ist besonders effektiv bei von Natur aus runden Augen oder solchen mit Epikanthusfalten (der Hautfalte am inneren Augenwinkel), die im Rahmen einer Epikanthoplastik gleichzeitig behandelt werden können.

Nicht-chirurgische Fox-Eye-Lifts: Fäden und Injektionen
Der Trend zu “Fox Eyes” wurde maßgeblich durch nicht-operative Methoden, insbesondere PDO-Fadenlifting und Dermalfiller, vorangetrieben. Diese Verfahren bieten eine temporäre Lösung für Patienten, die vor einer Operation zurückschrecken oder eine dezente Verschönerung wünschen. Allerdings weisen sie deutliche Einschränkungen hinsichtlich des Lifting-Effekts und der Haltbarkeit auf.
‘'Bei Dr.MFO, Wir sind uns bewusst, dass die Debatte um ‘Mandelaugen’ versus ‘Fuchsaugen’ im Wesentlichen eine Wahl zwischen einer dezenten, dauerhaften anatomischen Erweiterung und einem dramatischen, strukturellen Lifting darstellt. Der ’Fuchsaugen’-Look erfordert oft die Verankerung der lateralen Lidbindehautsehne am Orbitarand – ein chirurgischer Eingriff, der mit nicht-chirurgischen Fäden langfristig nicht sicher nachgebildet werden kann.’
— Dr. MFO Klinische Perspektive
PDO-Fadenlifting: Mechanische Aufhängung
Polydioxanon (PDO)-Fäden sind resorbierbare Fäden, die unter die Haut eingesetzt werden, um das seitliche Augenlid und die Schläfenpartie mechanisch anzuheben. Häufig werden Widerhaken verwendet, um das Unterhautgewebe zu greifen. Der Lifting-Effekt ist nach ein bis zwei Monaten am stärksten und hält bis zu sechs bis zwölf Monate an. PDO-Fäden sind zwar bei leichter Erschlaffung wirksam, können aber die laterale Lidbindehaut nicht neu positionieren. Sie heben lediglich die Haut und die oberflächliche Faszie an. Mit der Zeit, wenn sich die Fäden auflösen und sich das Gewebe setzt, verschwindet das sogenannte „Fuchsaugen“-Aussehen.
Zu den Risiken eines Fadenliftings gehören Fadenrisse, sichtbare Fäden unter der Haut, Infektionen und Asymmetrie. Im empfindlichen Bereich der äußeren Augenwinkel kann eine fehlerhafte Platzierung den Augenringmuskel oder den Jochbeinast des Gesichtsnervs schädigen und so vorübergehende oder dauerhafte Asymmetrien verursachen. Daher eignet sich ein Fadenlifting am besten für Patienten mit guter Hautelastizität, die sich eher eine Vorschau auf das mögliche Operationsergebnis wünschen als eine dauerhafte Veränderung.
Botox und Filler: Der Konturierungsansatz
Die nicht-operative Konturierung des sogenannten “Fox Eye”-Effekts basiert hauptsächlich auf Neuromodulatoren (Botox) und Hyaluronsäure-Fillern. Botox wird in den Musculus orbicularis oculi (insbesondere in die lateralen Fasern) und gegebenenfalls in den Musculus depressor supercilii injiziert. Durch die Entspannung der lateralen Fasern des Musculus orbicularis oculi wird der Zug nach unten auf das Augenlid reduziert, wodurch der Musculus frontalis (Stirnmuskel) den äußeren Teil der Augenbraue effektiver anheben kann. Dies führt zu einem subtilen seitlichen Lifting und der charakteristischen mandelförmigen Augenform, die man als „Katzenaugen“ bezeichnet.
Filler werden verwendet, um dem Schläfenbereich und dem äußeren Ende der Augenbraue Volumen zu verleihen. Eingefallene Stellen in der Schläfengrube können dazu führen, dass das äußere Augenlid schwer und ungestützte wirkt. Durch die Injektion von Filler in die Schläfe wird die äußere Augenbraue von unten gestützt, was einen Lifting-Effekt erzeugt. Dies wird häufig mit einer Filler-Injektion im äußeren Augenwinkel kombiniert, um die sichtbare Sklera zu kaschieren. Da diese Methode jedoch das Weichgewebe und nicht Knochen oder Sehnen behandelt, handelt es sich eher um eine vorübergehende Anhebung als um eine strukturelle Veränderung. Das Ergebnis hält in der Regel 4–6 Monate an.
Vergleichende Analyse: Lebensdauer, Risiken und Kosten
Bei der Entscheidung zwischen einer Mandelaugenkorrektur und einem Fox-Eye-Lifting sollte die Dauerhaftigkeit gegen die Invasivität abgewogen werden. Die operative Kanthoplastik ist die einzige Methode, die eine dauerhafte Veränderung des skelettalen und weichen Gewebes des Auges ermöglicht. Nicht-operative Methoden sind aufwändig in der Nachsorge und durch die Elastizität der Haut und die darunterliegende Knochenstruktur begrenzt.
‘Um den sogenannten ‘Fox Eye’-Effekt zu erzielen, stehen drei verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung: eine chirurgische Kanthoplastik/ein Augenbrauenlifting (dauerhaft), ein PDO-Fadenlifting (temporäres mechanisches Lifting) oder Botox und Filler (dezente, nicht-chirurgische Konturierung). Dieser Ratgeber vergleicht die Haltbarkeit, die Risiken und die Kosten (500–8.000 £) der einzelnen Methoden, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, welche Behandlung am besten zu Ihrer Anatomie passt.’
— Augen definiert
| Verfahren | Langlebigkeit | Wiederherstellungszeit | Wichtigste Risiken | Geschätzter Kostenbereich |
| Chirurgische Kanthoplastik | Dauerhaft | 1-2 Wochen (Sichtbare Schwellung) | Asymmetrie, Narbenbildung, Ektropium, Abrundung der Lidwinkel | 3.000 £ – 8.000 £ ($4.000 – $10.000) |
| PDO Fadenlifting | 6-12 Monate | 1-3 Tage (Leichte Blutergüsse) | Fadenriss, Infektion, Asymmetrie, Kräuseln | 500 £ – 1.500 £ ($650 – $2.000) |
| Botox & Filler | 3-6 Monate | Keine (Nadelstiche) | Tyndall-Effekt (Filler), Überentspannung (Botox), Gefäßverschluss | 300 £ – 800 £ ($400 – $1.000) |
| Mandel-Augen-Chirurgie | Dauerhaft | 7-10 Tage | Horizontale Verkürzung, Narbenkontraktur | 2.500 £ – 6.000 £ ($3.200 – $7.500) |
Die Kosten-Nutzen-Analyse
Obwohl nicht-operative Verfahren zunächst günstiger erscheinen, übersteigen die Gesamtkosten über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren oft die einmaligen Kosten einer Operation. Ein Patient, der sich jährlich für ein Fadenlifting entscheidet (1.000 £/Jahr), gibt innerhalb von fünf Jahren 5.000 £ aus, ohne die strukturelle Veränderung einer operativen Kanthoplastik für 4.000 £ zu erreichen. Darüber hinaus erfordert die Genesung nach einer Operation eine einmalige Ausfallzeit, während nicht-operative Behandlungen zwar keine Ausfallzeit mit sich bringen, aber regelmäßige Kontrolltermine erfordern und keine Auszeit ermöglichen.
Auch die Risikoprofile unterscheiden sich deutlich. Chirurgische Komplikationen stehen in der Regel im Zusammenhang mit der Wundheilung und der Anästhesie, sind aber einmalig zu behandeln. Nicht-chirurgische Komplikationen können sich kumulativ anhäufen; beispielsweise können wiederholte Filler-Injektionen in die Tränenrinne oder den äußeren Augenwinkel zu einer sogenannten Filler-Ermüdung führen, bei der die Haut gedehnt wird oder der Filler wandert, was ein unnatürliches Aussehen zur Folge hat. Ein Gefäßverschluss ist ein seltenes, aber schwerwiegendes Risiko bei Injektionen, während chirurgische Risiken in der Regel auf das Operationsgebiet beschränkt sind.
Gesichtsform-Eignung: Welches Verfahren passt zu Ihrer Anatomie?
Die Entscheidung zwischen einem Mandelaugen-Lifting und einem Fox-Eye-Lifting hängt stark von Ihrer individuellen Gesichtsform ab. Ein Eingriff, der bei einem herzförmigen Gesicht harmonisch wirkt, kann bei einem eckigen oder runden Gesicht unharmonisch erscheinen. Ziel jeder Augenkorrektur ist es, die Gesichtspartien (Drittel und Fünftel) auszugleichen, nicht die Augen zu isolieren.
Runde Gesichter
Runde Gesichter profitieren von einer Verlängerung, die optisch schmaler wirkt. Eine Mandelaugenkorrektur, die auf eine horizontale Verbreiterung abzielt, kann das Gesicht optisch strecken. Ein sogenanntes „Fox-Eye-Lifting“, das die vertikale Anhebung betont, kann hingegen die Rundung der Wangen hervorheben, wenn es nicht durch eine Konturierung des Gesichts (wie z. B. eine Kieferverkleinerung oder eine Wangenknochenaugmentation) ergänzt wird. Bei runden Gesichtern ist eine dezente seitliche Kanthoplastik oft einem ausgeprägten „Fox-Eye-Lifting“ vorzuziehen.
Quadratische Gesichter
Eckige Gesichter mit einer markanten Kinnlinie und kantigen Gesichtszügen vertragen den dramatischen Effekt eines Fox-Eye-Lifts. Die scharfen Winkel der äußeren Augenpartie harmonieren perfekt mit der Kantigkeit des Kinns. Ein chirurgischer Fox-Eye-Lift in Kombination mit einem seitlichen Brauenlift kann eine beeindruckende, katzenhafte Symmetrie erzeugen, die ein kräftiges Untergesicht ausgleicht. Eine Mandelaugen-OP könnte bei einem eckigen Gesicht zu weich wirken und nicht genügend Kontrast zum markanten Kinn bieten.
Längliche/ovale Gesichter
Bei länglichen oder ovalen Gesichtern ist es wichtig, eine zu starke vertikale Verlängerung zu vermeiden. Ein sogenanntes „Fox-Eye-Lifting“, bei dem die Augenbrauen stark angehoben werden, kann das Gesicht zusätzlich verlängern, was in der Regel unerwünscht ist. Eine Mandelaugenkorrektur hingegen, die die horizontale Breite des Gesichts vergrößert, kann die Länge des Gesichts ausgleichen. Eine laterale Kanthoplastik in Kombination mit einem dezenten Mittelgesichtslifting ist hier oft die ideale Lösung, da sie die Augenform innerhalb der horizontalen Ebene des Gesichts erhält.
Tiefliegende Augen vs. hervorstehende Augen
Hervorstehende Augen (Augen, die weit vorne am Rand der Augenhöhle liegen) eignen sich hervorragend für ein Fox-Eye-Lifting, da sie die strukturelle Unterstützung für eine seitliche Anhebung bieten. Ein zu starkes Lifting kann jedoch zu viel Sklera freilegen. Tiefliegende Augen (Augen, die in der Augenhöhle zurückliegen) sind besser für eine Mandelaugenoperation geeignet. Ein Fox-Eye-Lifting bei tiefliegenden Augen birgt das Risiko, ein “skelettartiges” Aussehen zu erzeugen, bei dem die Straffheit des Lids ein hohles Erscheinungsbild hervorruft., Fetttransplantation Die Kombination mit einer lateralen Kanthoplastik ist oft die empfohlene Vorgehensweise.
Postoperative Pflege- und Genesungsprotokolle
Unabhängig vom gewählten Verfahren ist die Nachsorge entscheidend für das ästhetische Endergebnis. Nach einer chirurgischen Kanthoplastik ist eine strikte Hygiene erforderlich, um Infektionen an der seitlichen Schnittstelle zu vermeiden. Patienten dürfen mindestens 4–6 Wochen lang keine Kontaktlinsen tragen und müssen spezielle Salben anwenden, um Narbenkontrakturen vorzubeugen.
Umgang mit Schwellungen und Narbenbildung
In den ersten zwei Wochen nach der Operation ist es unbedingt erforderlich, mit erhöhtem Kopf zu schlafen, um Schwellungen in der Augenhöhle zu reduzieren. Kalte Kompressen sind hilfreich, dürfen aber die Haut nicht direkt berühren, um Erfrierungen zu vermeiden. Nach einer operativen Mandel- oder Fuchsaugenstraffung werden zur Narbenbehandlung in der Regel Silikongel-Pflaster auf den äußeren Augenwinkel aufgelegt, sobald die Fäden entfernt sind. Sonnenschutz ist unerlässlich, da UV-Strahlung die Narbe verdunkeln und dadurch sichtbar machen kann.
Die Genesung nach einem nicht-chirurgischen Eingriff verläuft schneller, erfordert jedoch andere Vorsichtsmaßnahmen. Nach einem PDO-Fadenlifting sollten Patienten zwei Wochen lang übermäßige Gesichtsbewegungen (z. B. das Kauen harter Speisen, starkes Lächeln) vermeiden, um ein Verrutschen der Fäden zu verhindern. Bei Fillern wird von Massagen generell abgeraten, außer zur Korrektur von Unebenheiten. Patienten sollten zudem auf blutverdünnende Medikamente verzichten, um Blutergüsse zu minimieren.
Langzeitwartung
Chirurgische Eingriffe sind dauerhaft, der Alterungsprozess schreitet jedoch fort. Ein Fox-Eye-Lifting kann weder das Absinken der Augenbrauen noch den Volumenverlust im Gesicht aufhalten. Um das optimale ästhetische Ergebnis zu erhalten, benötigen Patientinnen und Patienten 5–10 Jahre nach der Operation möglicherweise noch nicht-chirurgische Behandlungen wie Botox zur Augenbrauenkorrektur oder Filler zur Behandlung von Schläfenfalten. Umgekehrt müssen Patientinnen und Patienten, die sich für einen nicht-chirurgischen Eingriff entschieden haben, alle 4–6 Monate Auffrischungsbehandlungen durchführen lassen, um das Ergebnis zu bewahren.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Mandelaugen-OP dasselbe wie das Fox-Lifting?
Nein, es handelt sich um unterschiedliche Eingriffe. Eine Mandelaugen-OP bezeichnet typischerweise eine laterale Kanthoplastik, die das Auge horizontal erweitert und ihm eine weiche, längliche Form verleiht. Ein Fox-Eye-Lifting hingegen beinhaltet in der Regel eine vertikale Anhebung des lateralen Lidwinkels und der Augenbraue, um einen markanten, katzenartigen Ausdruck zu erzielen. Dies wird häufig durch eine operative Kanthoplastik oder ein nicht-operatives Fadenlifting erreicht.
Kann ich den Fox-Eye-Look ohne Operation erzielen?
Ja, nicht-operative Methoden wie PDO-Fadenlifting und Botox können vorübergehend einen Lifting-Effekt bei Augenbrauen erzielen. Fadenliftings straffen die Haut mechanisch, während Botox die Muskeln entspannt, die die Augenbrauen nach unten ziehen. Diese Ergebnisse sind jedoch nur vorübergehend (3–12 Monate) und können nicht mit den strukturellen Veränderungen einer operativen Kanthoplastik mithalten.
Wie lange dauert die Genesung nach einer operativen Augenkorrektur?
Die Genesungszeit variiert je nach Eingriff. Nach einer seitlichen Kanthoplastik dauert es in der Regel 7–10 Tage, bis die Schwellung und die Blutergüsse vollständig abgeklungen sind. Die Genesung nach einer Oberlidstraffung dauert üblicherweise 5–7 Tage. Sie sollten mindestens 4–6 Wochen nach der Operation auf Kontaktlinsen und Augen-Make-up verzichten.
Sind die Ergebnisse einer Mandelaugenoperation dauerhaft?
Ja, eine operative Kanthoplastik erzielt durch die Verlagerung der lateralen Lidbindehaut dauerhafte Ergebnisse. Der natürliche Alterungsprozess wird jedoch mit der Zeit weiterhin die umliegende Haut und das Gewebe beeinträchtigen.
Wer eignet sich gut für ein Fox-Eye-Lifting?
Ideale Kandidatinnen verfügen über eine gute Hautelastizität, ausgeprägte Augenbrauenwülste und den Wunsch nach einem deutlichen seitlichen Lidlifting. Sie sollten gesunde Augen ohne starke Trockenheit oder hängende Augenlider haben, da diese den Eingriff erschweren könnten.
Welche Risiken birgt die nicht-operative Fox-Eye-Lifting-Methode?
Zu den Risiken gehören Fadenwanderung oder -sichtbarkeit, Infektionen an der Injektionsstelle, Asymmetrie und Blutergüsse. Bei einem mit Fillern durchgeführten Fox-Eye-Lifting besteht das Risiko eines Gefäßverschlusses, wenn in ein Blutgefäß injiziert wird. Dies ist jedoch bei erfahrenen Behandlern selten.
Übernimmt die Versicherung die Kosten für eine Mandelaugen- oder Fuchsaugenoperation?
Im Allgemeinen nein. Es handelt sich dabei um kosmetische Eingriffe. Wird eine Blepharoplastik jedoch aus medizinischen Gründen durchgeführt (z. B. bei Sehbehinderung), kann ein Teil der Kosten übernommen werden, die spezifische Kanthoplastik zur ästhetischen Erweiterung jedoch in der Regel nicht.
Wie wähle ich zwischen Mandel- und Fuchsaugenform?
In Betracht ziehen Berücksichtigen Sie Ihre natürliche Gesichtsform. Mandelgesichter eignen sich für alle, die sich eine dezente Streckung und harmonische Gesichtszüge wünschen. Fuchsgesichter passen zu Menschen mit kantigen Gesichtszügen, die sich ein deutliches Lifting wünschen. Eine Beratung mit einem Facharzt für plastische Gesichtschirurgie ist unerlässlich, um Ihre Knochenstruktur und Ihr Weichgewebe zu analysieren.
Bibliographie
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- AB Plastic Surgery Korea. (o. J.). Mandelaugenform vs. Fuchsaugenform: Ein Auswahlleitfaden von AB Plastic Surgery. Abgerufen von https://abplasticsurgerykorea.com/ab-blog/almond-eyeshape-vs-foxy-eyeshape-a-selection-guide-by-ab-plastic-surgery
- Wave Plastic Surgery. (o. J.). Was ist ein Fox-Eye-Fadenlifting?. Abgerufen von https://waveplasticsurgery.com/what-is-a-fox-eye-thread-lift/
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- Amerikanische Gesellschaft für Plastische Chirurgen. (nd). Blepharoplastik. Abgerufen von https://www.plasticsurgery.org/cosmetic-procedures/blepharoplasty
- Jamil, W. (2023). Ästhetische Augenchirurgie: Techniken der Kanthoplastik und Blepharoplastik. Aesthetic Surgery Journal, 43(4), 450-462. DOI: 10.1093/asj/sjad012
