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Stirnrekonstruktion Typ 1, 2 oder 3: FFS-Leitfaden

Die Stirn ist wohl die kritischste anatomische Region in Gesichtsfeminisierungschirurgie Die Stirnformkorrektur (FFS) dient als Grundlage für die Geschlechtswahrnehmung. Wenn Patientinnen und Patienten nach “Stirn Typ 1, 2 oder 3” suchen, stoßen sie auf ein Klassifizierungssystem, das den Aufwand, die Invasivität und das Endergebnis des Eingriffs bestimmt. Diese Terminologie bezieht sich auf die drei verschiedenen chirurgischen Verfahren zur Stirnkonturierung, die jeweils auf spezifische anatomische Variationen des Stirnbeins, des Augenbrauenbogens und des Haaransatzes abzielen. Das Verständnis dieser Klassifizierungen ist nicht nur eine theoretische Übung, sondern die Basis für eine fundierte Entscheidung, die Ihrer individuellen Knochenstruktur, Ihren ästhetischen Zielen und Ihrer Toleranz gegenüber einem chirurgischen Eingriff entspricht.

Als Chirurg, spezialisiert auf Gesichtsfeminisierung Chirurgie (FFS), betone ich immer wieder, dass die Stirn eines der wichtigsten Merkmale ist, die bestimmen, ob ein Gesicht als männlich oder weiblich wahrgenommen wird. Ein ausgeprägter Brauenwulst (oft als Stirnwulst oder Stirnwulst bezeichnet), eine abfallende Stirn und ein niedriger Haaransatz werden typischerweise mit maskulinen Stirnen assoziiert, während eine glattere, vertikal ausgerichtete und sanft gerundete Stirn mit einem höheren Haaransatz charakteristisch für feminine Stirnen ist. Quelle

Die Verwirrung um diese Begriffe rührt oft daher, dass es sich um klinische Klassifikationen und nicht um Marketingbegriffe handelt. Typ 1 bezeichnet im Allgemeinen ein minimalinvasives Verfahren, das nur Weichteilgewebe oder minimalen Knocheneingriff umfasst. Typ 2 führt das Konzept von … ein. Osteotomie (Knochenschnitt) zur Umformung des Stirnbeins. Typ 3 ist der umfassendste Eingriff und beinhaltet eine erhebliche Knochenentfernung und -rekonstruktion. Dieser Leitfaden erläutert die anatomischen Gegebenheiten jedes Typs sowie die chirurgischen Verfahren. Techniken Sie werden über die notwendigen Maßnahmen und die erforderlichen Wiederherstellungsprotokolle informiert, sodass Sie Ihre Beratung souverän meistern können.

Die Rekonstruktion der Kopfhaut und der Stirn ist ein anspruchsvoller Eingriff, der häufig von plastischen und rekonstruktiven Gesichtschirurgen durchgeführt wird. In diesem Bereich müssen zahlreiche anatomische Faktoren berücksichtigt werden, darunter die vielen vorhandenen neurovaskulären Strukturen, die identifiziert und erhalten werden müssen.

PMC-Artikel zur Stirnrekonstruktion

Anatomische Definition: Stirnbein und Augenbrauenwulst

Um den Unterschied zwischen Stirnrekonstruktion Typ 1, 2 und 3 zu verstehen, muss man zunächst die Anatomie der Stirn kennen. Die Stirn besteht aus dem Stirnbein, das den vorderen Schädelkamm bildet. Bei biologischen Männern weist das Stirnbein häufig einen ausgeprägten Supraorbitalwulst (den sogenannten Augenbrauenwulst) und einen flacheren Winkel zwischen Augenbraue und Haaransatz auf. Bei biologischen Frauen ist das Stirnbein typischerweise glatter, mit einer steileren Neigung und einem weniger ausgeprägten oder gar keinem Augenbrauenwulst.

Das Klassifizierungssystem nach “Typ” dient im Wesentlichen dazu, zu bestimmen, wie viel Knochen verändert werden muss, um eine feminine Kontur zu erzielen. Die Entscheidung basiert auf der Knochendicke, dem Grad der Vorwölbung und der Lage der Stirnhöhle (der luftgefüllten Höhle hinter der Stirn). Die Stirnhöhle ist ein entscheidender Faktor; sie bestimmt, wie viel Knochen sicher abgetragen oder reduziert werden kann, ohne die strukturelle Integrität des Schädels oder die Gesundheit des darüber liegenden Weichgewebes zu beeinträchtigen.

Stirnrekonstruktion Typ 1, 2 oder 3: FFS-Leitfaden 1

Stirnrekonstruktion Typ 1: Der Weichteilansatz

Die Stirnrekonstruktion Typ 1 ist die schonendste der drei Klassifizierungen. Sie eignet sich typischerweise für Patienten mit einem relativ glatten Stirnbein, aber einem tiefen Haaransatz oder einem ausgeprägten Weichteilvolumen im Stirnbereich. Bei diesem Eingriff nimmt der Chirurg keine Knochenreduktion vor. Stattdessen konzentriert er sich auf das Weichteilgewebe und den Haaransatz.

Die primäre Technik bei einer Typ-1-Klassifizierung ist ein Stirnlifting (Brauenlifting) in Kombination mit einer Haaransatzverlagerung. Bei einer hängenden Augenbraue (Ptosis) kann durch deren Anhebung die Illusion einer höheren, glatteren Stirn erzeugt werden. Ist der Haaransatz tief, wird bei einer Haaransatzverlagerung (auch Stirnverkleinerung genannt) ein Hautstreifen am Haaransatz entfernt und die Kopfhaut nach vorne verlagert, um den Haaransatz abzusenken. Dieser Eingriff wird häufig in Verbindung mit einer Haartransplantation durchgeführt, um eine natürliche Haaransatzform zu erzielen.

Die Rolle der endoskopischen Unterstützung

Viele Eingriffe des Typs 1 nutzen endoskopische Techniken. Dabei werden kleine Schnitte im Haaransatz gesetzt und mithilfe einer Kamera die darunterliegenden Strukturen visualisiert. So kann der Chirurg die Augenbraue von ihren knöchernen Verbindungen lösen und sie ohne einen großen Schnitt in der Stirnregion anheben. Obwohl der Typ 1 keine prominenten Knochenstrukturen behandelt, ist er sehr effektiv bei Patienten, deren maskulines Erscheinungsbild eher durch eine ausgeprägte Augenbraue oder einen tiefen Haaransatz als durch einen prominenten Knochen bedingt ist.

Typ 1 dient jedoch ausschließlich der Weichteilkorrektur. Bei Patientinnen mit ausgeprägten Augenbrauenwülsten führt ein Eingriff vom Typ 1 nicht zu einer Feminisierung der Stirn, da der darunterliegende Knochen weiterhin prominent ist. Daher ist eine präzise präoperative Beurteilung mittels 3D-CT-Bildgebung unerlässlich, um festzustellen, ob die Knochenstruktur für diesen minimalinvasiven Eingriff geeignet ist.

Stirnrekonstruktion Typ 2: Der osteotomische Zugang

Die Stirnrekonstruktion Typ 2 beinhaltet das Konzept der Osteotomie – die chirurgische Durchtrennung von Knochen. Diese Klassifizierung ist für Patienten mit einer mäßig ausgeprägten Stirnwölbung vorgesehen, bei denen die Stirnhöhle klein ist oder fehlt. Bei einem Eingriff vom Typ 2 erzeugt der Chirurg eine kontrollierte Fraktur des Stirnbeins, um es neu zu formen, ohne das gesamte Knochensegment zu entfernen.

Das Verfahren beinhaltet typischerweise einen im Haaransatz verborgenen, koronaren Schnitt. Die Kopfhaut wird angehoben, um das Stirnbein freizulegen. Anschließend führt der Chirurg mit einer chirurgischen Säge oder einem Osteotom präzise Schnitte (Osteotomien) im Knochen durch. Diese Schnitte ermöglichen es dem Chirurgen, das Knochensegment mit dem Augenbrauenbogen zu mobilisieren. Nach der Mobilisierung wird der Knochen sorgfältig geformt und anschließend mit kleinen Titanplatten und Schrauben wieder fixiert.

Stirnrekonstruktion Typ 1, 2 oder 3: FFS-Leitfaden 2

Vorteile der Osteotomie Typ 2

Der Hauptvorteil einer Osteotomie Typ 2 liegt darin, dass die natürliche Kontur der Stirn erhalten bleibt, während gleichzeitig der Brauenbogen abgeschwächt wird. Da der Knochen nicht vollständig entfernt wird, bleibt die strukturelle Integrität der Stirn erhalten. Diese Technik eignet sich besonders für Patienten mit einer stark abfallenden Stirn, die abgeflacht oder aufgerichtet werden soll, ohne ein konkaves Erscheinungsbild zu erzeugen.

Darüber hinaus ermöglicht die Osteotomie Typ 2 die Korrektur von Asymmetrien. Ist eine Seite des Augenbrauenbogens stärker ausgeprägt als die andere, können die Osteotomien so angepasst werden, dass die Stirn symmetrisch wirkt. Diese Präzision ist mit einfachen Methoden nur schwer zu erreichen. Knochenraspeln (was manchmal fälschlicherweise als Typ 1 bezeichnet wird, aber tatsächlich eine völlig andere Technik ist).

Stirnrekonstruktion Typ 3: Die Stirnrekonstruktion Typ III

Die Stirnrekonstruktion vom Typ 3 ist der umfangreichste und invasivste Eingriff und ist Patienten mit ausgeprägter Stirnwölbung und einer großen, pneumatisierten Stirnhöhle vorbehalten. Bei diesem Verfahren entfernt der Chirurg die Vorderwand der Stirnhöhle vollständig, formt den Knochen neu und rekonstruiert die Stirn mithilfe von Knochentransplantaten oder synthetischen Materialien.

Der Eingriff beginnt mit einem koronaren Schnitt. Der Chirurg präpariert vorsichtig bis zum Knochen und erhält dabei das Perikranium (die Knochenhaut), um die Blutversorgung zu gewährleisten. Die Vorderwand der Stirnhöhle wird mit einem chirurgischen Bohrer oder Osteotom entfernt. Die Schleimhaut der Stirnhöhle wird vollständig entfernt, um die Bildung von Mukozelen (flüssigkeitsgefüllten Zysten) zu verhindern. Die Hinterwand der Stirnhöhle (die Dura mater) bleibt intakt.

Rekonstruktion und Konturierung

Nach Entfernung der Vorderwand hat der Chirurg direkten Zugang zum Augenbrauenbogen. Der Knochen wird zu einer glatten, femininen Kontur abgetragen. Zur Rekonstruktion der Stirn kann der Chirurg Spaltknochentransplantate aus dem Schädelknochen (entnommen aus dem Scheitelbein) oder ein mit Hydroxylapatit-Zement überzogenes Titan-Netz verwenden. Dadurch entsteht eine neue, glatte Vorderwand für die Stirnhöhle.

Die Rekonstruktion vom Typ 3 bietet die deutlichste Veränderung der Stirnform. Sie ist die einzige Technik, die einen stark ausgeprägten Brauenbogen signifikant reduzieren und eine vollkommen glatte, vertikale Stirn formen kann. Aufgrund der Komplexität des Eingriffs und des Risikos von Komplikationen wie Liquorverlust oder Infektionen birgt sie jedoch das höchste Risikoprofil.

StirntypPrimäre IndikationOperationstechnikBeteiligung der StirnhöhleWiederherstellungszeit
Typ 1Tiefer Haaransatz, geringes Weichteilvolumen, leichte PtosisStirnlifting, Haaransatzverlagerung, endoskopisches AugenbrauenliftingKeine (nur Weichgewebe)1-2 Wochen
Typ 2Mäßig ausgeprägte Augenbrauenwölbung, kleine/fehlende NebenhöhlenOsteotomie (Knochentrennung), Konturierung, FixierungMinimal (Knochenumformung)2-3 Wochen
Typ 3Starke Stirnwölbung, große pneumatisierte NebenhöhlenEntfernung der Vorderwand, Knochenabtragung, Rekonstruktion mit TransplantatenErheblich (Vollständige Entfernung und Rekonstruktion)3-4 Wochen

Die Rolle der Haarlinienabsenkung und Haartransplantation

Unabhängig davon, ob sich ein Patient einer Stirnrekonstruktion vom Typ 1, 2 oder 3 unterzieht, spielt der Haaransatz eine entscheidende Rolle für das ästhetische Endergebnis. Ein maskuliner Haaransatz zeichnet sich häufig durch einen zurückweichenden Haaransatz an den Schläfen (wodurch eine M-Form entsteht) und einen niedrigen, geraden Haaransatz über die Stirn aus. Feminine Haaransätze sind typischerweise höher, abgerundet und weisen keinen zurückweichenden Haaransatz an den Schläfen auf.

Bei Eingriffen des Typs 1 ist die Vorverlagerung des Haaransatzes das primäre Verfahren. Bei Eingriffen des Typs 2 und 3 wird die Haaransatzvorverlagerung häufig gleichzeitig mit der Knochenreduktion durchgeführt. Allerdings kann eine Knochenreduktion den Haaransatz mitunter unbeabsichtigt absenken. Um dem entgegenzuwirken, führen Chirurgen oft eine Haaransatzvorverlagerung durch, um den Haaransatz zu erhalten oder auf eine feminine Höhe anzuheben.

Integration der Haartransplantation

Bei Patienten mit ausgeprägtem Geheimratsecken-Haarausfall ist häufig eine Haartransplantation erforderlich. Diese kann gleichzeitig mit einer Stirnkorrektur oder in zwei Schritten erfolgen. Ziel ist es, einen weichen, abgerundeten Haaransatz zu schaffen, der das Gesicht harmonisch umrahmt. In manchen Fällen verwendet der Chirurg den bei der Haaransatzverlagerung entnommenen Hautstreifen, um daraus Haarfollikel für die Transplantation in die Schläfen zu gewinnen und so das vorhandene Gewebe optimal zu nutzen.

Anatomische Einschränkungen und Eignung des Patienten

Nicht jeder Patient eignet sich für jede Art der Stirnrekonstruktion. Die Anatomie der Stirnhöhle ist der wichtigste limitierende Faktor. Ist die Stirnhöhle sehr groß (pneumatisiert), reicht eine Osteotomie Typ 2 möglicherweise nicht aus, um eine ausreichende Reduktion zu erzielen, sodass ein Eingriff Typ 3 erforderlich wird. Ist die Stirnhöhle hingegen klein oder fehlt sie, ist ein Eingriff Typ 3 unnötig und zu invasiv.

Die Knochendicke spielt ebenfalls eine Rolle. Dünner Knochen ist bei einer Osteotomie bruchgefährdeter und erfordert daher höchste Präzision. Dickere Knochen lassen sich unter Umständen schwer abtragen und benötigen spezielle Instrumente. Zudem muss bei allen drei Knochentypen die Lage des Nervus supraorbitalis (der die Stirn und Kopfhaut versorgt) identifiziert und geschont werden, um eine dauerhafte Taubheit zu verhindern.

Stirnrekonstruktion Typ 1, 2 oder 3: FFS-Leitfaden 3

Chirurgische Zugangswege: Inzisionen und Fixierung

Der chirurgische Zugang zur Stirnrekonstruktion beginnt fast immer mit einem im Haaransatz verborgenen, koronaren Schnitt. Dieser ermöglicht die notwendige Exposition für alle drei Typen. Die Dissektionstiefe und die Handhabung des Perikraniums unterscheiden sich jedoch. Bei Typ 1 erfolgt die Dissektion subgaleal (unter der Kopfhautmuskulatur). Bei Typ 2 und 3 erfolgt die Dissektion subperiostal (unter der Knochenmembran), um eine Knochenmanipulation zu ermöglichen.

Die Fixierung ist ein entscheidender Bestandteil von Operationen des Typs 2 und 3. Nach der Knochenumformung müssen die Segmente stabilisiert werden, um Bewegungen während der Heilung zu verhindern. Titan-Mikroplatten und -Schrauben sind Standard. Sie sind biokompatibel und verbleiben in der Regel dauerhaft im Körper. Bei der Rekonstruktion des Typs 3, bei der die vordere Wand entfernt wird, können Titan-Netze oder Knochentransplantate, die mit Schrauben fixiert werden, zum Einsatz kommen.

Die Rolle von Hydroxyapatit-Zement

Bei Eingriffen des Typs 3, bei denen keine Knochentransplantate verwendet werden, kommt häufig Hydroxylapatit-Zement zum Einsatz, um Unebenheiten auszugleichen. Dieser Knochenersatz härtet bei Kontakt mit Flüssigkeit aus und ermöglicht dem Chirurgen, eine glatte Stirnkontur zu modellieren. Er integriert sich mit der Zeit in das umgebende Knochengewebe und sorgt so für ein natürliches Gefühl und Aussehen.

Wiederherstellungsprotokolle: Typ 1 vs. Typ 2 vs. Typ 3

Die Genesungszeit variiert je nach Art des Eingriffs deutlich. Eingriffe des Typs 1, bei denen nur Weichteilgewebe betroffen ist, erfordern in der Regel die kürzeste Genesungszeit. Patienten können mit Schwellungen und Blutergüssen um die Augen und an der Stirn rechnen, die normalerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen abklingen. Die Schmerzen lassen sich im Allgemeinen gut mit oralen Medikamenten behandeln.

Bei Eingriffen des Typs 2 und 3 wird der Knochen manipuliert, was eine längere Genesungszeit zur Folge hat. Die Schwellung ist stärker ausgeprägt und kann 2–3 Wochen anhalten. Patienten verspüren häufig ein Spannungs- oder Druckgefühl in der Stirn. Taubheitsgefühle in Stirn und Kopfhaut treten anfangs häufig auf, klingen aber in der Regel innerhalb weniger Monate ab, sobald sich die Nerven regeneriert haben.

Management postoperativer Ödeme

In der ersten Woche ist es unbedingt erforderlich, den Kopf hochzulagern, um ein Orbitödem (Schwellung um die Augen) zu reduzieren. Kalte Kompressen können helfen, müssen aber vorsichtig angewendet werden, um Hautverletzungen zu vermeiden. Patienten sollten mindestens vier bis sechs Wochen lang Bücken, schweres Heben und anstrengende Tätigkeiten vermeiden, um einen erhöhten Blutdruck im Kopf und damit verbundene Blutungen zu verhindern.

Bei Patienten mit Typ 3 besteht ein spezifisches Risiko eines Liquorverlusts (Austritt von Hirnwasser), falls die Dura mater versehentlich verletzt wird. Obwohl dies selten vorkommt, ist eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich. Patienten wird in der Regel geraten, mehrere Wochen lang starkes Naseputzen und Niesen zu vermeiden, um Druckveränderungen in den Nasennebenhöhlen vorzubeugen.

Vergleichende Analyse: Risiken und Lebenserwartung

Beim Vergleich der drei Typen liegt der Kompromiss zwischen Invasivität und Ausmaß der Veränderung. Typ 1 birgt das geringste Risiko, führt aber auch zu den geringsten skelettalen Veränderungen. Er eignet sich ideal für Patienten, die ihre ideale Stirnform bereits fast erreicht haben, aber noch eine Feinabstimmung wünschen. Typ 2 bietet einen guten Kompromiss: Er ermöglicht eine deutliche Knochenreduktion bei moderatem Risiko. Typ 3 bietet die dramatischste Transformation, birgt aber das höchste Operationsrisiko.

Die Langzeitwirkung ist bei allen drei Typen bei korrekter Durchführung ausgezeichnet. Die Knochenumformung ist dauerhaft. Die Alterung des Weichgewebes schreitet jedoch fort. Ein Stirnlifting vom Typ 1 muss möglicherweise nach 10–15 Jahren wiederholt werden, da die Schwerkraft ihre Spuren hinterlässt. Knochenveränderungen vom Typ 2 und Typ 3 sind dauerhaft, die darüber liegende Haut altert jedoch weiterhin.

ProzedurtypLanglebigkeitWiederherstellungszeitWichtigste RisikenGeschätzter Kostenbereich
Typ 1 (Weichteilgewebe)10-15 Jahre (Alterung des Weichgewebes)1-2 WochenAsymmetrie, Narbenbildung, Haarausfall an der Schnittstelle$4.000 – $8.000
Typ 2 (Osteotomie)Permanent (Knochen)2-3 WochenPseudarthrose, Taubheitsgefühl, Infektion$8.000 – $15.000
Typ 3 (Wiederaufbau)Permanent (Knochen)3-4 WochenLiquorverlust, Infektion, Implantatsichtbarkeit$15.000 – $25.000+

Gesichtsform-Eignung: Welcher Typ passt zu Ihrer Anatomie?

Die Wahl des Stirntyps hängt stark von Ihrer gesamten Gesichtsstruktur ab. Eine Rekonstruktion vom Typ 3 kann bei einem zierlichen Gesicht mit kleinen Nasennebenhöhlen übertrieben wirken, während eine Rekonstruktion vom Typ 1 bei einem stark ausgeprägten Stirnhöcker wirkungslos ist. Ziel ist es, die Stirn harmonisch mit den übrigen Gesichtspartien zu verbinden.

Runde und eckige Gesichter

Bei runden oder eckigen Gesichtern trägt eine gerade Stirn (erreicht durch Typ 2 oder 3) zur optischen Streckung bei. Eine abfallende Stirn (Typ 1 oder keine Operation) kann ein rundes Gesicht breiter wirken lassen. Daher profitieren Patienten mit diesen Gesichtsformen häufig von der Knochenreduktion, die bei Eingriffen des Typs 2 oder 3 erzielt wird.

Lange und ovale Gesichter

Bei länglichen oder ovalen Gesichtern ist eine Erhöhung der Stirnhöhe unerwünscht. Diese Patienten sollten eine Osteotomie vom Typ 1 oder eine sehr konservative Osteotomie vom Typ 2 anstreben, die die natürliche Stirnlinie erhält. Eine zu starke Reduktion kann das Gesicht zusätzlich verlängern und ein unausgewogenes Aussehen erzeugen.

Stirnrekonstruktion Typ 1, 2 oder 3: FFS-Leitfaden 4

Häufig gestellte Fragen

Worin besteht der Unterschied zwischen Stirnoperationen vom Typ 1, 2 und 3?

Typ 1 beinhaltet lediglich die Manipulation des Weichgewebes (Anhebung/Verlagerung). Typ 2 beinhaltet das Durchtrennen und Umformen des Knochens (Osteotomie) ohne Entfernung der Sinuswand. Typ 3 beinhaltet die Entfernung der Stirnhöhlenwand, das Abtragen des Knochens und die Rekonstruktion der Stirn.

Wie finde ich heraus, welchen Typ ich benötige?

Dies wird im Rahmen einer 3D-Computertomographie (CT) während Ihres Beratungsgesprächs ermittelt. Die CT-Untersuchung zeigt die Dicke Ihres Augenbrauenbogens und die Größe Ihrer Stirnhöhle. Anhand dieser Messungen wird Ihr Chirurg Ihre Anatomie klassifizieren.

Ist eine Stirnoperation vom Typ 3 gefährlich?

Typ 3 ist der komplexeste Eingriff und birgt höhere Risiken wie Liquorverlust oder Infektionen. Wird er jedoch von einem erfahrenen Arzt durchgeführt, ist er in der Regel erfolgreich. FFS-Chirurg, Es ist sicher und bietet die dramatischste Feminisierung bei hohen Stirnen.

Kann ich eine Stirnoperation mit einer Haartransplantation kombinieren?

Ja, das ist sehr häufig. Haaransatzverlagerungen (Typ 1) und Haartransplantationen können gleichzeitig mit Eingriffen des Typs 2 oder 3 durchgeführt werden, um eine feminine Haaransatzform zu erzielen.

Werde ich sichtbare Narben haben?

Der Schnitt wird üblicherweise im Haaransatz versteckt (koronaler Schnitt). Wird eine Haaransatzverlagerung durchgeführt, verläuft die Narbe direkt hinter dem neuen Haaransatz. Narben sind in der Regel gut kaschiert.

Wie lange dauert es, bis ich das Endergebnis sehe?

Während die anfängliche Schwellung innerhalb von 3-4 Wochen abklingt, dauert es 6-12 Monate, bis sich die endgültige Kontur der Stirn, insbesondere bei Typ 2 und 3, vollständig festigt, da der Knochen heilt und sich das Weichgewebe neu anlegt.

Kann eine Stirnoperation mit anderen FFS-Eingriffen kombiniert werden?

Absolut. Eine Stirnoperation wird oft mit folgenden Eingriffen kombiniert: Nasenkorrektur, Kieferreduktion und Trachealrasur in einem einzigen Eingriff zur Erzielung einer umfassenden Gesichtsverweiblichung.

Worin besteht der Kostenunterschied zwischen den Varianten?

Typ 1 ist aufgrund seiner Einfachheit in der Regel am günstigsten. Typ 2 ist preislich im mittleren Bereich angesiedelt, während Typ 3 aufgrund der Komplexität, des Zeitaufwands und der benötigten Materialien (Implantate/Transplantate) am teuersten ist.

Bibliographie

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